Spvgg. Steinefrenz/Weroth – SG Horressen/Elgendorf 0:2 (0:1)

Spielberichte

Einen herben Rückschlag im Titelrennen gab es am Mittwochabend im Nachholspiel gegen Horressen. Zu Beginn lief es noch normal, mit einer leichten Überlegenheit der Gastgeber. Dann aber kamen die kampfstarken Gäste besser ins Spiel und sahen nicht wie ein Abstiegskandidat aus. Zu oft wurden die Bälle von den Kombinierten durch unerklärliche Abspiel- oder Stockfehler her geschenkt. So entstanden nur zwei nennenswerte Halbchancen: Per Heber von Görg aus 40 Metern bzw. Eidt aus dem Gewühl in die Arme vom Keeper. Die Gäste gingen hingegen recht rustikal zur Sache, doch der Schiedsrichter zeigte nur die gelbe Karte, wenn gemeckert wurde. Folglich kam Horressen zweimal über außen durch und Decker markierte per Billard-Tor das 0:1 (42.). Vorher lenkte Weimer noch einen Distanzschuss gekonnt über die Latte. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, die Heimelf war zwar überlegen, aber nach vorne nicht zwingend genug. Anstatt sich gegen die tief stehenden Gäste durch zu kombinieren, wurden die Bälle zu früh hoch vorne reingestellt, was aber gegen die kopfballstarken Abwehrspieler nicht fruchtete. Es gab nur zwei Chancen durch Görg und Pörtner per Distanzschuss. Wenn es dann doch mal per Passspiel klappte, sah der Schiedsrichter als einziger der 120 Zuschauer eine Abseitsposition unseres Stürmers. Zwar war der Mann in Schwarz nicht Schuld an der Niederlage, da die Leistung der Frenz/Weröther einfach zu schwach war, aber selten sah man so aufgebrachte Zuschauer in Weroth. Dennoch bleibt es ein Rätsel, warum der Fußballverband in so einem Spiel einen „Ausweich-Referee“ aus dem Raum Hahnstätten-Nasstätten anzusetzen, wo es doch nur eine Handvoll Partien im Kreis WW-Wied gab, sodass die meisten Schiedsrichter verfügbar gewesen wären. Den endgültigen K.O. markierte dann Hild nach einem Konter (84. Minute). Nun kann die Spvgg. nur noch auf Ausrutscher von Kosova Monterbaur hoffen, muss aber selbst erst mal gewinnen, wozu definitiv eine erhebliche Leistungssteigerung von Nöten ist. Im Übrigen mussten sowohl die Gäste in der 56. Minute, als auch die Heimelf für Keeper Weimer in der 90. Minute eine Gelb-Rote Karte hinnehmen.

Tore: 0:1 (42.), 0:2 (84.)
Zuschauer: 120
Aufstellung: N. Weimer, M. Gloning (Y. Tatarinowitsch), L. Hannappel, D. Paul, T. Hosel, S. Bruch, S. Eidt (T. Hehl), W. Schuh, J. Bendel (S. Pörtner), K. Rick, P. Görg (Ersatz: L. Wilhelmi, L. Fasel, M. Ebner, T. Steden)

Nächstes Spiel: Die erste Gelegenheit für eine Leistungssteigerung gibt es schon am kommenden Sonntag, 14.30 Uhr in Weroth gegen die SG Niederbreitbach/Waldbreitbach.

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